Die Universitäten Leipzig, Dortmund, Dresden, Duisburg-Essen, Hannover, Koblenz-Landau und Mannheim haben im Sommer 2014 das Projekt „What’s up, Deutschland?“ gestartet und den Beschluss gefasst, Personen in ganz Deutschland dazu aufzurufen, zwischen dem 17.11.2014 und 11.01.2015 ihre WhatsApp-Nachrichten zu spenden.

Ziel des Projektes „What’s up, Deutschland?“ ist es, die sprachlichen Merkmale der WhatsApp-Kommunikation zu beschreiben und z.B. mit Schweizer WhatsApp-Nachrichten („What’s up, Switzerland?“) zu vergleichen.

Forschungsfragen sind beispielsweise:

  • Wie werden verschiedene deutsche Dialekte in WhatsApp-Nachrichten verwendet?
  • Wie werden andere Sprachen in deutschen WhatsApp-Nachrichten verwendet?
  • Wie lang bzw. kurz sind WhatsApp-Nachrichten?
  • Wie sieht die Rechtschreibung in WhatsApp-Nachrichten aus?
  • Wie werden Emojis (Smiley-Bildschriftzeichen) verwendet?
  • Welche Wörter bzw. Wendungen treten häufig auf?
  • Wie interagieren WhatsApp-Nutzer miteinander?
  • Wie unterscheiden sich WhatsApp-Nachrichten von SMS-Nachrichten?
  • Verändert sich die Sprache durch mobile Kommunikation? Und wenn ja, wie?